Fünf Jahre gehört der Main-Tauber-Kreis schon zum Verkehrsverbund Rheinneckar (VRN) was mit einem großen ÖPNV-Tag in Bad Mergentheim gefeiert werden soll. Bei der Gelegenheit haben Bus und Bahn die Gelegenheit, auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Außerdem werden historische Schienenfahrzeuge wie der "Ulmer Spatz" und das "Stuttgarter Rössle" auf Pendelfahrten eingesetzt. Aber auch schon die Überführung der Fahrzeuge ab Stuttgart bzw. Ulm kann von den Fahrgästen mit genutzt werden. Es gelten die Tarife der Deutschen Bahn AG bzw. des VRN. Weitere Informationen (PDF): http://www.westfrankenbahn.de/westfrankenbahn/view/mdb/
westfrankenbahn/events/MDB49037-oepnv_tag_aushang.pdf | 21.04.08
Im Sommer 2007 fasste der Neckarsulmer Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss zum Ausbau und zur Umstrukturierung des Stadtbusverkehrs. Vier Linien sollen alle Stadtteile und die Innenstadt und viele neue Wohngebiete mit neuen Haltestellen im 30-Minutentakt erschließen, erstmals auch das Stadtteil Obereisesheim. Durch Linienüberlagerungen (u.a. mit Regionalbussen) entsteht teilweise sogar ein 15-Minutentakt. Der Deutschordensplatz soll zur zentralen Umsteigehaltestelle mit Mittelbusteig ausgebaut werden. Im Bereich des Bahnhofs sollen ebenfalls Umsteigehaltestellen eingerichtet werden. Zum Einsatz sollen sogenannte "Midibusse" kommen, von deren kleinerer Größe im Vergleich herkömlichen Bussen erhofft man sich eine bessere Wendigkeit des Busses in zugeparkten Wohngebieten. In der Hauptverkehrszeit und im Schülerverkehr kann der Midibus um einen Anhänger auf die Länge eines Gelenkbusses verlängert werden. Solche Gelenkzüge sind in Deutschland erst seit wenigen Jahren wieder im Einsatz (u.a. Reutlingen und Nagold). Die Maßnahme soll Ende 2008 angegangen werden. Weitere Informationen und Photos auf der Seite des Busunternehmens Zartmann (Stadtbusbetreiber): http://www.buszartmann.de | 19.04.08
Nach jahrelangem Tauziehen war es soweit: Am 04.07.07 wurde in Eppingen die Finanzierungsbeteiligung durch das Land für das sogenannte "Kombimodell" beschlossen, die Verlegung der Karlsruher Stadt- und Straßenbahnen unter die Erde. Der noch größere Schlag kam zwei Wochen später: Am 19.07.07 unterzeichneten Bund, Land, Stadt und Bahn die Verträge für Stuttgart 21 und das Land machte weite Zugeständnisse bei der Finanzierung. Angesichts dieser beiden unter Verkehrsexperten höchst umstrittenen teuren Bauprojekte geht die Angst um im Rest des Landes: Ist noch Geld für unsere Bahprojekte da? Kosten ja auch nur Bruchteile davon... | Nachträglich 02.08.07